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Sunday, 5. September 2010
 
 
 
 
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Biografie von Static-X
Wayne Static aka Wayne Wells aus Shelby (Michigan) trifft in Chicago auf den Drummer Ken Jay, der dort in einem Plattenladen arbeitet. Billy Crogan (Sänger Smashing Pumpkins), welcher ebenfalls in diesem Plattenladen arbeitet, macht beide miteinander bekannt.
Wayne, der schon eine Gothic Band namens "Deep Blue Dream" am Start hat, beschließt, mit Ken gemeinsame Sache zu machen und holt ihn in die Band. Das Ganze läuft aber nicht so, wie sie sich das vorstellen und deshalb packen die beiden ihre Koffer und verkrümeln sich nach Los Angeles, Kalifornien. Dort angekommen pflastern sie die Stadt mit Flyern auf der Suche nach einem weiteren Gitarristen und einem Bassisten, was den aus Osaka stammenden Koichi Fukuda dazu veranlasst ihnen beizutreten. Tony Campos, der schon in einigen Death Metal-Bands aktiv war, stößt auch irgendwann zur Band und wird laut Wayne als Unterhaltung für unterwegs bei der Truppe gehalten. Fortan macht sich das Quartett daran, eine Mischung aus Techno,Industrial und Metal zu zelebrieren, die es selber als "Rhythmic Trancecore" oder "Evil Disco" bezeichnet. Unter dem Namen Static spielen sie 1996 und '97 je ein Demo ein und produzieren 1997 auch eine EP - jetzt aber dem Namem Static X - die sie auf Konzerten verkaufen.
Damit machen sie bei Warner Bros. Records im Februar 1998 so viel Eindruck, dass diese sie unter Vertrag nehmen. Innerhalb von vier Wochen spielen sie in einem uralten Studio unter der Regie von Ulrich Wild (der auch für Acts wie die Deftones oder Pantera aktiv war) "Wisconsin Death Trip" ein. Auch vom Deal mit dem Major Label lassen sich die Jungs nicht beeindrucken, sondern machen genau das, was jede kleinere Band macht: touren (mit Type O Negative und Coal Chamber), Flyer verteilen, mit den Fans kommunizieren, ...
Dass man sie stilistisch in keine Schublade bekommt, beweisen auch die unterschiedlichen Bands, mit denen sie touren. Slayer, Fear Factory und System Of A Down waren mit den Jungs schon unterwegs und auch auf dem Ozzfestival sahnen sie kräftig ab. Auch die Single "I'm With Stupid" wird ein großer Erfolg. Das ausgiebige Touren fordert aber seinen Tribut, Koichi verlässt die Band, um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Ersatz findet man schnell im ehemaligen Dope-Gitarrist Tripp Eisen aka Tod Rex Salvador.
2001 erscheint die neue Scheibe "Machine" und haut musikalisch ziemlich in dieselbe Kerbe. In Deutschland lassen sie sich erst mal kurz mit Slipknot sehen und bügeln im Herbst in den USA zusammen mit Slayer, Pantera, Biohazard, Cradle Of Filth, Therapy? und ein paar anderen auf der "Tattoo The Planet"-Tour alles platt. Im September verletzt sich Basser Tony aber schwer bei einem Motorrad-Unfall, weswegen Marty O'Brein (Methods Of Mayhem, Kilgore) für in einspringt. Als Tony wieder gesund ist, geht's mit Soil und Soulfly wieder auf die Straße.
Drummer Ken Jey verabschiedet sich im Sommer 2003 in Richtung Godhead. Da die Aufnahmen zum neuen Album aber schon laufen, holen sich die anderen drei einfach Josh Freese (A Perfect Circle/The Vandals) ins Studio, der die Scheibe schnell eintrommelt. Im Juni stellen sie ihren neuen Drummer Nick Oshiro (Ex-Seether) vor, mit dem sie im Vorprogramm von Staind in den Staaten und danach mit Fear Factory und Korn in Australien auf Tour gehen.
Das neue Jahr fängt aber nicht sonderlich gut an, denn Mr. Eisen hat eine Anklage wegen Verführung Minderjähriger am Hals, zu der sich eine weitere wegen sexueller Belästigung Minderjähriger gesellt. Die Band distanziert sich sofort von dem Kerl, kurze Zeit später wandert er in den Knast, womit er auch bei seiner anderen Band, den Murderdolls raus ist. Auch die "Beneath, Between, Beyond"-Scheibe sorgt mit jeder Menge Raritäten, Demos und Remixes nur bedingt für bessere Laune. Ersatz für Tripp finden sie aber schnell und nachhaltig, denn Ex-Klampfer Koichi Fukuda steigt wieder ein.
Mit ihm zusammen basteln sie ab Ende 2004 an "Start A War", das deutlich abwechslungsreicher durch die Boxen knarzt als "Shadow Zone". Kaum ist das Album im Sommer in den Läden, sind Static X auch schon wieder mit American Head Charge und Bloodsimple unterwegs. Mit Ill Nino drehen sie noch ein paar Runden durch Australien und lassen auch sonst keine Gelegenheit aus, um live auf der Bühne zu stehen.
Ende April 2007 erschien schließlich das Album "Cannibal".
 
Teile des Textes sind von laut.de 
 

 
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